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Freitag, 01. Juli 2011
| Die Zukunft von "Bad Ems erleben" ist ungewiss |
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Krise: Außerordentliche Mitgliederversammlung macht deutlich: Dem Gewerbeverein mangelt es an allem Von Michaela Cetto Bad Ems. Nicht nur die Bad Emser Gewerbeschau „Nah&da" steht auf der Kippe (die RLZ berichtete gestern), sondern auch der Gewerbeverein „Bad Ems erleben". Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung machte der Vorsitzende Bernd Hewel den anwesenden Geschäftsleuten - eine übersichtliche Zahl - die prekäre Situation deutlich. Mit dem Fazit: Sollten sich nicht gravierende Änderungen vollziehen, wird sich der Vorstand im September bei der Jahreshauptversammlung nicht mehr zur Wahl stellen. Und wenn sich sonst niemand findet, könnte dies das Aus für den Verein bedeuten. „So wie's heute ist, mangelt es an allem", sagte Hewel. Finanzen, Solidarität, Arbeitsbereitschaft, Wir-Gefühl. Rund 50 Bad Emser Geschäfte und Gewerbe sind Mitglied im Gewerbeverein. Wenn es aber um gemeinsame Aktionen in der Stadt geht, sind natürlich alle angesprochen, auch Nichtmitglieder. Enttäuscht ist der Vorsitzende aktuell über den mangelnden Elan, sich bei Projekten einzubringen. Jüngstes Beispiel: „Wir hatten die Idee, die Klangfest-Pferdeshow lokal zu begleiten. Aber da kam kaum eine Rückmeldung." Auch eine spezielle Werbekampagne erneut anzukurbeln, stößt bei den Gewerbetreibenden auf wenig Begeisterung. „Ich laufe da mitunter gegen eine Mauer."
Dabei habe der Verein in den vergangenen zwei Jahren einiges losgetreten und erreicht. Neben einer deutlich besseren Vernetzung der Mitglieder und schnellerem und besseren Informationsfluss gab es Straßenaktionen im Rahmen des Baus der Römerstraße (Sandbergaktion, Baustellenfeste mit dem Stadt- und Touristikmarketing), einen vergrößerten Herbstmarkt und Verbesserungen beim Adventsmarkt. Auch für die Parkplätze auf der Wipsch und an der Kirche während der Bauzeit hat sich der Verein stark gemacht und außerdem für den dritten Bauabschnitt der Römerstraße einen früheren Baubeginn erreicht, um vor Weihnachten 2010 damit fertig zu sein. Die Limestafel an der Bahnhofsbrücke hat „Bad Ems erleben" ebenfalls gefördert. Viele der einst gesteckten Ziele aber haben Hewel und sein Team nicht erreicht. Und die sind essenziell. „Es gibt noch immer keine gemeinsamen, einheitlichen Öffnungszeiten", sagte Hewel, „Ein Unding. Wir müssen den Kunden doch Sicherheit bieten: Wenn sie dann und dann in der Stadt sind, müssen alle Geschäfte auf sein." Weiteres Problem: Filialisten beteiligen sich anscheinend grundsätzlich nicht im Verein. „Wir brauchen eine größere Bandbreite an Gewerben, einen gesunden Branchenmix: Wo sind unsere Handwerker, Rechtsanwälte, Steuerberater, Freiberufler? Wir leben doch alle in Bad Ems und sollten an einem Strang ziehen!" Überhaupt nicht hilfreich seien eigene Initiativen wie etwa die Interessengemeinschaft Obere Römerstraße, innerhalb derer die Gewerbetreibenden für ihre Belange kämpfen. „Für Bad Ems ist das kontraproduktiv. Wir müssen die Kräfte bündeln. Es wird höchste Zeit, dass sich hier etwas bewegt." Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung - Bad Ems/Lahnstein, 25.06.2011, Seite 20 |
Donnerstag, 12. Mai 2011
| Nah&da 2011 Messestand buchen |
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Ab sofort können die Messestände für die Nah&da 2011 - Bad Emser Produkte & Dienstleistungen am 14. August gebucht werden. Die Aussteller haben die Möglichkeit zwischen fünf verschiedenen Standgrößen zu wählen. Die Preise haben sich nicht verändert. Sie liegen wie im Vorjahr zwischen 199 und 370 Euro zzgl. MwSt. Neu: Unternehmen können sich erstmals auch im Rahmen eines Vortragsprogramms präsentieren. Alle Varianten können online gebucht werden - einfach die Römerstraßen-Homepage (www.roemerstrasse-bad-ems.de) aufrufen und auf das Nah&da-Logo klicken. Natürlich ist es auch möglich, das Anmeldeformular zu faxen oder per Post an den STM zu schicken. Wer möchte, kann sich die Anmeldeunterlagen auch per Post vom STM zuschicken lassen (Tel.: 02603/941570).
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Donnerstag, 12. Mai 2011
| Neues Gewerbeportal www.bad-emser-seiten.de |
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Wie bereits kürzlich vorinformiert, hat das Kommunikationsbüro Kühn in Nievern in Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein „Bad Ems erleben“ einen Internetauftritt erarbeitet, der nach seiner Fertigstellung letzte Woche in Anwesenheit von Verbandsbürgermeister Josef Oster, Wolf- Dieter Matern, (Geschäftsführer der Wrtschaftsförderungsgesellschaft), dem Nieverner Ortsbürgermeister, Franz Lehmler und dem 1. Vorsitzenden des Gewerbevereins Bernd Hewel, der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Die Idee dazu basiert auf der Initiative von Johannes Kühn, Inhaber des Kommunikationsbüros, der bei seiner Ankunft in Nievern nach einer hilfreichen Plattform suchte, sie aber nicht fand. Bürgermeister Lehmler trat helfend zur Seite und stellte den Kontakt zum Gewerbeverein Bad Ems her. Hier fiel die Idee der Gründung einer Internetpräsentation auf fruchtbaren Boden. Ein sofortiger Antrag auf finanzielle Unterstützung durch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft wurde positiv und großzügig beschieden, so dass die Kosten für eine Teilnahme gering gehalten werden konnten. Inzwischen bieten 80 Firmen aus der Verbandsgemeinde unter der obigen Adresse ihre Dienste an. Dieses Portal wird professionell begleitet, gewartet und gepflegt und ist immer aktuell. Die Möglichkeit unter dieser Adresse auf sein Unternehmen aufmerksam zu machen, besteht für jede Firma. Neuanmeldungen sind erwünscht. Ziel ist es, am Ende alle Gewerbetreibenden unter einem Dach zu wissen. Nachfragen können sowohl an den Gewerbeverein ( B.Hewel Tel. 5757) wie auch direkt an das betreibende Büro Kühn gerichtet werden ( Tel 5048051)
Der Gewerbeverein bittet in diesem Zusammenhang um Beachtung nachfolgender Mitteilung. Aus nur schwer verständlichen Wettbewerbsgründen wird die neue Internetplattform der Öffentlichkeit nicht so publikumswirksam vorgestellt werden können, wie sich die Initiatoren das gewünscht hätten und es der Verbreitung dieser Nachricht dienlich gewesen wäre. Deshalb bittet die Initiative um Mithilfe bei der Verbreitung dieser Nachricht. Reichlich Mundpropaganda wird hilfreich sein. Also bitte weitersagen.
Jetzt aufschreiben bzw ausschneiden: alles über das Bad Emser Gewerbe, Neuigkeiten, Angebote, Schnäppchen: www.bad-emser-seiten.de |
Montag, 03. Januar 2011
| Zum Kehraus |
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Verehrte Kollegen, Mitstreiter und liebe Freunde, in wenigen Stunden schließt ein ereignisreiches Jahr seine Pforten. Vielen hat es Not, Trauer und Elend beschert, denken wir nur an die Naturkatastrophen in Haiti und Pakistan, anderen dagegen Freude und den 33 Bergleuten in Chile Glück im Unglück. Für uns in Bad Ems hat das vergangene Jahr durch die Belastungen der Baustelle Einigen große, persönliche Opfer abverlangt, deren Auswirkungen noch nicht überwunden sind. Aber wir wollen zuversichtlich in das neue Jahr blicken, denn 2010 hat auch gelehrt, dass im gemeinsamen Streben große Erfolge verzeichnet werden können. Erinnert sei an das hervorragend organisierte Klangfest im Sommer, an die gelungene Gewerbeschau „Nah-da“, an die Problembewältigung vor denen die Verantwortlichen beim Blumenkorso standen, an den wochenlangen, gemeinsamen Fernsehauftritt des Gewerbes in Sachen Werbung, an die mannigfaltigen Veranstaltungen der Vereine und vieles mehr.
Ich persönlich, aber auch meine Kollegen im Vorstand, danken allen, die durch ihr Engagement zu diesen Erfolgen beigetragen haben und senden ein besonderes „Danke schön“ an die vielen Sponsoren.
„Gemeinsam und in Solidarität geeint“ lässt sich Vieles erreichen. Das muss unser Motto für 2011 sein, wahrscheinlich können wir den Einzug des wirtschaftlichen Auf-schwungs in unsere Stadt dadurch beschleunigen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Familien ein gesundes und glückliches Neues Jahr mit viel Energie und Schaffenskraft.
Ihr
Bernd Hewel
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Freitag, 03. Dezember 2010
| Nachlese zum Adventsmarkt |
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Gewerbeverein „Bad Ems erleben“
Obladi, oblada-
Santa Claus in the City.
Eine Nachlese zum Adventsmarkt
von Bernd Hewel
Gefühlte einhundert Advents- oder Weihnachtsmärkte in der Region
bestimmen derzeit die Besucherzahlen der von Bratwürsten, Glühwein,
Keksen wie aus Omas Küche und wieder Glühwein beherrschten, adventlichen Geruchslandschaften. Da ist es schwer sich von der Masse abzusetzen. Die S-Klasse in Sachen Größe können wir unter all diesen Veranstaltungen nicht erringen, dazu sind wir zu klein, in Sachen Atmosphäre dagegen sehr wohl. Die Kulisse des Kurhotels bietet einen nicht zu überbietenden, gemütlich anheimelnden Rahmen.
Fotos: B.Hewel
Posaunenklänge vom Balkon des ehrwürdigen Hauses zur Eröffnung des Marktes waren ein eindrucksstarkes Element im Programm der Organisatoren. Unter den vielen, von grünem Tannenreisig verzierten Hüttendörfern wird es uns nicht gelingen der größte, aber vielleicht der gemütlichste Markt zu werden. Dazu seien auch die aus weißem Vlies geschnittenen Eiszapfen, die die Fensterausschnitte der hölzernen Hütten schmücken und im Winde flattern, gestattet. Die Konsequenz des einheitlichen Auftritts in Hütten ist richtig und sollte unbedingt beibehalten werden, auch wenn dadurch der eine oder andere Aussteller von einer Teilnahme in Bad Ems Abstand nimmt.
Unübersehbar ist auch, dass Weihnachtsmarktbesucher zielsicher, weil geruchsgesteuert wandeln. Den sicherlich gut gemeinten Gedanken die „Fresszeile“ und den „Einkaufsbereich“ von einander zu trennen, wird man wieder fallen lassen.
Immer präsent: Der Nikolaus
Spaß beim Verkauf geräucherter Forellen
Dem Gewimmel vor Gebackenem, Gebrautem und Destilliertem, dafür viel Raum vor Christbaumkugeln, Kerzen und Gestecken kann man mit einem guten Mix entgegenwirken. Das Bemühen um ein begleitendes Programm für Kinder mit Basteln, Nikolaus und Nostalgiekarussell muss bleiben. „Atelier mobile“ und seine Kunstpädagogen waren der lebendige Beweis. Über die Beibehaltung des besucherarmen Freitagabend kann man diskutieren. Für die Zukunft gilt es die Aussteller aus diesem Jahr bei der Stange zu halten und für das nächste Jahr wieder zu gewinnen, um mit ein paar „Zusätzlichen“ die letzten leer gebliebenen Hütten auch noch zu besetzen. Als Veranstalter wünscht man sich
Das Fazit der Veranstalter lautet daher: Aufbauen auf dem was gut war und weiter werben um Solidarität.
natürlich immer eine noch größere Beteiligung und den Vorzug eines Weihnachtsmarktbesuches in Bad Ems vor anderen Städten. Im Vordergrund der Entscheidungsfrage: „Wohin fahren wir oder wo machen wir mit?“ sollte das Solidaritätsgefühl für unsere Stadt und deren Veranstaltungen stehen.
Die Einnahmen aus einem Adventsmarkt werden nie ausreichen, um den Rest des Lebens sorglos leben zu können. Es gilt aber die Attraktivität unserer Stadt zu stärken.
Immer parat: Der Shuttle Service .
Heuer war das durchgehend kalte,
trockene Wetter der göttliche Beistand
für einen gut besuchten,
umsatzfreundlichen Markt, meist auch
zur Zufriedenheit der Aussteller.
Aufbauen auf dem was gut war und
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